Rhagaden behandeln

Wenn es bereits zu spät ist und Risse entstanden sind, gibt es prinzipiell 3 Möglichkeiten zur Behandlung von Rhagaden. Klicken Sie auf die einzelnen Überschriften, um mehr zu erfahren über:

 

1. Salben

Wenn die Haut in Folge von übermäßiger Reibung oder anderen äußeren Einflüssen rau, gerötet und mit ersten kleinen Rissen versehen ist, reicht oft die Anwendung von dexpantheonolhaltigen Salben, Ringelblumen- oder Zinksalben aus. Sehr fetthaltige Salben können teilweise verhindern, dass die Haut weiter aufreißt, allerdings bei der Heilung des Risses genauso hinderlich sein. Salben mit einem hohen Fettanteil dichten die Haut zu stark ab, dass Schweiß nicht ausreichend verdunsten kann. Die fehlende Atmungsaktivität führt dazu, dass die eingelagerten Schadstoffe nicht über die Haut ausgeschieden beziehungsweise Sauerstoff nicht aufgenommen werden kann. Behandelt man die betroffenen Stellen also zur Verbesserung der Elastizität direkt mit fetthaltigen Salben, verhindert man ein Zusammenwachsen der Rhagadenwände. So können neue Hautprobleme und eine generelle Verschlechterung des Gesundheitszustands entstehen. Zudem haben stark fettende Salben den Nachteil, dass sie schlecht bis gar nicht in die Haut einziehen. So hinterlassen sie ein für manche unangenehmes Gefühl und bei Kontakt mit Kleidung Fettflecken, die nur schwer wieder zu entfernen sind. Zudem wird die Schutzschicht in Berufen, wo häufiges Händewaschen gefragt ist, laufend wieder abgerieben und muss oft erneuert werden.

2. Pflaster

Eine weitere herkömmliche Methode zur Bekämpfung von Hautrissen ist das Abkleben mit Pflastern. In diesem Fall wird der Riss mechanisch zusammengehalten und soll so am weiteren Aufreißen gehindert werden. Vorteil hierbei ist, dass Pflaster in fast jeder Haushalts-Apotheke anzufinden sind sowie die Anwendung leicht und schnell erledigt ist. Herkömmliche Pflaster verfügen allerdings über keine Stoffe, die die Heilung beschleunigen. Pflaster haben weiters die Eigenschaft, dass sie bei mechanischer Belastung der Hände und Füße verrutschen oder gar verloren gehen können. Nachteilig ist zusätzlich, dass Pflaster bei Kontakt mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten aufweichen, Reibung erzeugen und so die weitere Heilung der Rhagaden negativ beeinflussen.

3. Dermovitamina Ragadi

Für eine schnelle Heilung braucht es sowohl einen mechanischen Schutz, als auch Stoffe, die den Riss zum Abheilen bringen. Dies sind die beiden Komponenten, die sich im innovativen Dermovitamina Ragadi vereinen. Dermovitamina Ragadi wird direkt auf den Riss aufgetragen, umschließt diesen und schützt so vor äußeren Einflüssen. Nach dem schnellen Trocknen werden so optimale Heilungsbedingungen für die Haut geschaffen und heilungsfördernde Wirkstoffe, wie Vitamin E und Rizinusöl tragen zur Beschleunigung des Heilungsprozesses bei. Dies funktioniert bei kleineren bis mittelgroßen Rissen und Schnittwunden sehr gut. Detaillierte Informationen zu Dermovitamina Ragadi finden Sie in der Rubrik Wirkung von Dermovitamina Ragadi oder auf ragadi.dermovitamina.at .

Sind Schrunden und Risse bereits infiziert beziehungsweise als sehr groß zu bezeichnen, sollte man eine medizinische Fachperson aufsuchen. Eventuelle Infektionen oder Grunderkrankungen müssen ärztlicherseits untersucht und behandelt werden.  

Neben ärztlicher Hilfe kann bei Rhagaden an den Füßen auch eine medizinische Fußpflege deutliche Linderung der Beschwerden schaffen. PodologInnen desinfizieren die angegriffene Haut und tragen die Hornhaut schmerzfrei und ohne weitere Infektionen ab. Ist eine Fußfehlstellung verantwortlich für die Bildung der Schrunden, sollte zusätzlich ein Orthopäde aufgesucht werden. 

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